Urbane Grenzen finden und überwinden
Politechnika Gdańska
Prof. Dr. Piotr Lorens
Prof. Dr. Izabela Mironowicz
Katedra Urbanistyki i Planowania Regionalnego

Der Kurs wurde so konzipiert, dass die Studenten sich der städtischen Gräben bewusst werden, die in verschiedenen Kontexten innerhalb der zeitgenössischen Städte auftreten, sowie der Art und Weise, wie man mit diesen Gräben umgeht, wobei Instrumente aus der Architektur, dem Städtebau und der Planung eingesetzt werden. Die während des Kurses untersuchten Themen sind Teil des Diplomkurses im Masterstudiengang Architektur geworden. Auf der Grundlage der allgemeinen Skizze der Themen (wie von der TU Berlin zur Verfügung gestellt) sowie der Analyse der zeitgenössischen städtebaulichen Dokumente (wie z.B. die Europäische Stadtentwicklungsagenda und / oder die Leipzig-Charta) soll jeder der Studierenden seine eigene Fallstudie auswählen und das mit diesem Thema verbundene Problem der "urban divide" definieren. Auf dieser Grundlage soll ein kurzes Projekt entwickelt werden, das folgende Elemente umfasst:

 

  • Auswahl, Beschreibung und Begründung der "Grenzstadt-Fallstudie" - mit der starken Präferenz gegenüber den Fällen, die mit den Diplomarbeiten der Studenten verbunden sind;
  • Definition der "städtischen Spaltung", die mit der ausgewählten Fallstudie verbunden ist - und Reflexion über die Art und die Probleme, die mit dieser "Grenzstadtfrage" verbunden sind; diese "städtischen Trennungen" können sowohl mit physischen, ökologischen, sozialen und/oder wirtschaftlichen Aspekten des jeweiligen städtischen Umfelds verbunden sein;
  • Vorschlag, wie mit diesen "Grenzstadtproblemen" umgegangen werden kann - d.h. wie die Probleme gelöst und "städtische Trennungen" überwunden werden können; in dieser Phase sind Hinweise auf andere Fälle/Projekte willkommen;
  • Konzept/Vorschlag der Lösung für den ausgewählten Ort / das ausgewählte Problem - in Form eines klaren Konzepts / einer klaren Idee / Strategie, die in dem jeweiligen Umfeld eingesetzt werden kann;
  • Anordnung des architektonischen / städtischen Grundrisses, der die Übersetzung der identifizierten Lösung in die mögliche räumliche Intervention am ausgewählten Ort darstellt.